Über den TAT

Nach der Schließung der Firma Zanker 1995 trafen sich ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig zum Austausch über Erfahrungen mit den Ämtern, zur Weitergabe von Informationen und zur gegenseitigen Unterstützung. Seit 1998 ist der Tübinger Arbeitslosen Treff e.V. ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der seine finanzielle Unterstützung vom Land Baden-Württemberg (zunächst Sozialministerium, seit 2017 Wirtschaftsministerium), von der Stadt Tübingen, dem Diakonischen Werk Württemberg und der evangelischen Kirche Tübingen erhält. Zwei Sozialberater*innen stehen den Erwerbslosen und (prekär) Beschäftigten mit Rat und TAT am Telefon oder im persönlichen Gespräch zur Seite. Der TAT e.V. versteht sich als Eigeninitiative von Erwerbslosen für Menschen mit und ohne Arbeit. Er bietet einen Raum, in dem Arbeitslosigkeit nicht peinlich ist und erst recht nicht als selbst-verschuldet angesehen wird.

Auf Podien und anderen öffentlichen Veranstaltungen, im Beirat des Jobcenters Tübingen und im Gespräch mit Entscheidungsträgern sprechen wir deutliche Worte über die sich verschlechternde Situation der Betroffenen. Wir formulieren Forderungen wie die Einrichtung von kommunalen Schulfonds in Stadt und Landkreis oder realistische und transparente Richtlinien für die Festlegung der Unterkunftskosten. Die sog. „Hartz-Gesetze“ führen zu Verunsicherung, Ausgrenzung und Entrechtung bei Erwerbslosen wie Erwerbstätigen. Sie sind aber nur ein Aspekt des gesamten Sozial-, Lohn- und Demokratieabbaus der letzten Jahre.

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Der Tübinger Arbeitslosen-Treff e.V. wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Beratung für Erwerbslose und prekär Beschäftigte