Geschichten aus dem Land der Prekarität

Am 5. Oktober 2017 startet mit den „Geschichten aus dem Land der Prekarität“ eine neue Veranstaltungs-Reihe des Tübinger Arbeitslosen-Treffs in Kooperation mit der Begegnungsstätte Hirsch. Die Bedeutung des vielleicht nicht allen vertrauten Begriffs der Prekarität wird im Untertitel nochmal im Sinne der geplanten sechs Veranstaltungen zusammengefasst: „Was es heißt in unsicheren Zeiten mit zu wenig auskommen zu müssen.

Die Veranstaltungen sind jeweils Donnerstags um 19 Uhr in den Räumen der Begegnungsstätte Hirsch in der Hirschgasse 9 in der Tübinger Altstadt.

Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr:
Film-Abend: Gezeigt wird ein Spielfilm, der am Beispiel eines erkrankten Tischlers die Abgründe der Sozialbürokratie in einem britischen Jobcenter porträtiert.

Donnerstag 19. Oktober, 19 Uhr:
Prekäre Arbeit in akademischer Exzellenz
Akademische Ausbildung verspricht sichere Beschäftigung und gute Einkommen, heißt es. Doch Menschen, die an den Universitäten arbeiten, erfahren, wie brüchig dieses Versprechen ist. In Kooperation mit der Initiative der Lehrbeauftragten an der Universität Tübingen sowie der GEW/Verdi-Hochschulgruppe informieren wir uns über prekäre Arbeitsverhältnisse an der Universität und über Initiativen, daran etwas zu ändern.

Donnerstag, 9. November, 19 Uhr:
Auf den Begriff gebracht: Prekarität?
Mit »Prekarität« und »Prekariat« versuchen Soziologen, Veränderungen oder genauer: Verschärfungen in den sozialen Ungleichheiten zu begreifen. Vorgeschlagen wurde das Konzept u.a. von dem französischen Soziologen Robert Castel (»Die Metamorphosen der sozialen Frage. Eine Chronik der Lohnarbeit«). Längst ist der Begriff zu einem Signalwort in den politischen Debatten geworden – ein Signalwort dafür, dass Ausmaß und Form der sozialen Ungleichheiten die Gesellschaft in ihrem Zusammenhalt bedrohen. Auf eher spielerische Weise wollen wir an dem Abend den von Soziologen (u.a. Budde, Castel, Dörre und Vogel) vorgeschlagenen Begriff kennen lernen – und prüfen, ob der Begriff für uns geeignet ist, die Lebenslagen derer zu bezeichnen, die (auch) in Tübingen abgehängt und benachteiligt werden.

Donnerstag, 23. November, 19 Uhr:
Künstler*innen – Avantgarde von prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen?
Künstler*innen sind eine Berufsgruppe, die schon lange darin geübt ist, mit vielfältigen Unsicherheiten wirtschaftlicher Art umzugehen. Auch lassen Sie sich als individuelle Ausnahmefälle nur schwer in den „normalen“ Arbeitsmarkt einordnen. In Kooperation mit dem LTT soll aufgezeigt werden, wie sich prekäre Verhältnisse für Theaterschaffende darstellen und wie sie damit umgehen. Der Schauspieler Raphael Westermaier und der Intendant Thorsten Weckherlin werden uns davon erzählen.

Donnerstag, 7. Dezember 19 Uhr:
noch unklar

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19 Uhr:
abschließende Podiums-Diskussion mit Vertreter*innen aus Sozialarbeit, Medien und Politik zum Thema Prekarität im öffentlichen Diskurs

 

Christopher Gohl (FDP) bei Frühstück plus am 17. August

Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Wer zur Wahl steht ist bekannt, doch wofür stehen die Kandidat*innen aus dem Wahlkreis Tübingen? Was sind ihre politischen Ziele und Visionen?

Damit sie sich und ihr Konzept in einem lockeren Rahmen selbst vorstellen können, hat der Tübinger Arbeitslosen-Treff die Kandidat*innen von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP zum „Frühstück plus“ in die Neckarhalde 40 eingeladen.

Da die Sozialgesetzgebung einen sehr wesentlichen Einfluss auf das Leben von prekär Beschäftigten und Erwerbslosen hat, sind natürlich besonders die sozialpolitischen Vorstellungen der Kandidat*innen interessant, die dabei aber nicht das einzige Thema der Gespräche bleiben müssen.

Veranstaltungen in dieser Reihe: 13.07. Chris Kühn (Grüne), 20.07. Heike Hänsel (Linke), 27.07. Martin Rosemann (SPD), 03.08. Annette Widmann-Mauz (CDU), 17.08. Christopher Gohl (FDP)

Kurz-Info zu Christopher Gohl:
Christopher Gohl lehrt und forscht seit 2012 am Tübinger Weltethos-Institut, wo er derzeit die Lehre koordiniert. Seit 2005 organisiert er politische Beteiligung: zum Beispiel die politische Mediation zum Ausbau des Frankfurter Flughafens und die Grundsatzdebatte der FDP zwischen 2010 und 2012. Damals war er für Christian Lindner Leiter der Abteilung Politische Planung. Derzeit ist er Vertrauensmann der FDP und stellvertretender Vorsitzender der Kommission Freiheit und Ethik. Der 43-jährige dreifache Familienvater ist verheiratet und kommt ursprünglich aus Stuttgart.

„Frühstück plus“ ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen Treffs, bei der wir mit Gästen zwanglos über aktuelle Themen sprechen. Genau wie das „normale“ Arbeitslosen Frühstück jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr steht es allen Interessierten offen – ob mit oder ohne (prekäre) Beschäftigung.
Üblicherweise beginnen wir mit dem Frühstück um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr ist dann etwas Ruhe eingekehrt und es beginnt der inhaltliche Input.

(Die Teilnahme am Frühstück ist nicht zwingend für die Teilnahme an der Veranstaltung. Für das Frühstück erbitten wir pro Person 3 € zur Deckung der Unkosten.)

Unser Beitragsbild haben wir der Website der FDP entnommen: https://www.fdp.de/kandidat/christopher-gohl

Annette Widmann-Mauz bei „Frühstück plus“ zur Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Wer zur Wahl steht, ist bekannt. Doch wofür stehen die Kandidat*innen aus dem Wahlkreis Tübingen? Was sind ihre politischen Ziele und Visionen?
 
Damit sie sich und ihr Konzept in einem lockeren Rahmen selbst vorstellen können, hat der Tübinger Arbeitslosen-Treff die Kandidat*innen von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP zum „Frühstück plus“ in die Neckarhalde 40 eingeladen.
 
Da die Sozialgesetzgebung einen sehr wesentlichen Einfluss auf das Leben von prekär Beschäftigten und Erwerbslosen hat, sind natürlich besonders die sozialpolitischen Vorstellungen der Kandidat*innen interessant, die dabei aber nicht das einzige Thema der Gespräche bleiben müssen.
 
Veranstaltungen in dieser Reihe: 13.07. Chris Kühn (Grüne), 20.07. Heike Hänsel (Linke), 27.07. Martin Rosemann (SPD), 03.08. Annette Widmann-Mauz (CDU), 17.08. Christopher Gohl (FDP) (jeweils Donnerstag 10 Uhr)
 
Kurz-Info zu Annette Widmann-Mauz:
Annette Widmann-Mauz wurde bereits 1984 Mitglied der Jungen Union und der CDU, wo sie sich fortan vielfältig engagierte. Seit 1998 ist sie Abgeordnete im Deutschen Bundestag, wo sie seit 2000 im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist. Gleichzeitig gehörte sie von 1999 bis 2009 dem Kreistag des Zollernalbkreises an. Seit 2002 ist Widmann-Mauz gesundheitspolitische Sprecherin und seit 2005 auch Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Oktober 2009 wurde Widmann-Mauz zur Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit ernannt. Seit 2015 ist sie zudem Vorsitzende der Bundes-Frauen Union.
 
„Frühstück plus“ ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen Treffs, bei der wir mit Gästen zwanglos über aktuelle Themen sprechen. Genau wie das „normale“ Arbeitslosen Frühstück jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr steht es allen Interessierten offen – ob mit oder ohne (prekäre) Beschäftigung.
Üblicherweise beginnen wir mit dem Frühstück um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr ist dann etwas Ruhe eingekehrt und es beginnt der inhaltliche Input.
(Die Teilnahme am Frühstück ist nicht zwingend für die Teilnahme an der Veranstaltung. Für das Frühstück erbitten wir pro Person 3 € zur Deckung der Unkosten.)

Die zerrissene Republik: Umverteilen – Reichtum besteuern!

Als Teil des Bündnis „Reichtum umverteilen“ ist der Tübinger Arbeitslosen-Treff an einer Veranstaltung am Montag, 31.07. mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge beteiligt. Unter dem Titel „Die zerrissene Republik: Umverteilen – Reichtum besteuern!“ wird der profilierte Sozialforscher im Audimax der Uni Tübingen sprechen.
Natürlich offen für alle und kostenlos!

Prof. Dr. Christoph Butterwegge: Die zerrissene Republik: Umverteilen – Reichtum besteuern!

Hier der offizielle Ankündigungstext:
Seit geraumer Zeit bildet die wachsende soziale Ungleichheit das Kardinalproblem der Menschheit schlechthin. Im globalen Maßstab resultieren daraus Krisen, Kriege und Bürgerkriege, aber auch Flüchtlingsströme unbekannten Ausmaßes. Im nationalen Rahmen stiftet die zunehmende Ungleichheit von Einkommen und Vermögen ebenfalls Unfrieden, obwohl es hierzulande aufgrund des gegenüber Staaten der sogenannten Dritten beziehungsweise Vierten Welt erheblich höheren Wohlstandsniveaus bisher (noch) nicht zu größeren sozialen und politischen Verwerfungen gekommen ist.

Betrachtet man die Sozialstruktur der Bundesrepublik, zeichnet sich eine Polarisierung ab, die auch im internationalen Vergleich extrem stark ausgeprägt ist. Wie im Fünften Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erneut dokumentiert, zeigt sich die Verteilungsschieflage vornehmlich beim Vermögen, das sich zunehmend bei wenigen Hyperreichen konzentriert, die über riesiges Kapitaleigentum verfügen und meistens auch große Erbschaften machen.

Dass die Gesellschaft zunehmend in Arm und Reich zerfällt, ist kein unsozialer Kollateralschaden der Globalisierung, sondern „hausgemacht“, das heißt durch falsche Weichenstellungen der politisch Verantwortlichen bedingt.

Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Armut wirksam bekämpfen will, muss die jahrzehntelange Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben beenden und für mehr Steuergerechtigkeit sorgen. Dazu sind die Wiedererhebung der Vermögensteuer, eine höhere Körperschaftsteuer, eine vor allem große Betriebsvermögen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranziehende Erbschaftsteuer, ein progressiver verlaufender Einkommensteuertarif mit einem höheren Spitzensteuersatz und eine auf dem persönlichen Steuersatz basierende Kapitalertragsteuer (Abschaffung der Abgeltungsteuer) nötig. Umgekehrt sollte die Mehrwertsteuer, von der Geringverdiener und Transferleistungsbezieher mit Kindern stark betroffen sind, weil sie fast ihr gesamtes Einkommen in den Alltagskonsum stecken (müssen), möglichst gesenkt werden.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland. Zuletzt ist sein Buch „Armut“ (PapyRossa 2017) erschienen.

Download des Veranstaltungs-Flyers (PDF)

Martin Rosemann bei „Frühstück plus“ zur Bundestagswahl 2017

Frühstück plus zum Bundestags-Wahl am 27. Juli mit Martin Rosemann (SPD)
 
Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Wer zur Wahl steht ist bekannt, doch wofür stehen die Kandidat*innen aus dem Wahlkreis Tübingen? Was sind ihre politischen Ziele und Visionen?
Damit sie sich und ihr Konzept in einem lockeren Rahmen selbst vorstellen können, hat der Tübinger Arbeitslosen-Treff die Kandidat*innen von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP zum „Frühstück plus“ in die Neckarhalde 40 eingeladen.
Da die Sozialgesetzgebung einen sehr wesentlichen Einfluss auf das Leben von prekär Beschäftigten und Erwerbslosen hat, sind natürlich besonders die sozialpolitischen Vorstellungen der Kandidat*innen interessant, die dabei aber nicht das einzige Thema der Gespräche bleiben müssen.
 
Veranstaltungen in dieser Reihe: 13.07. Chris Kühn (Grüne), 20.07. Heike Hänsel (Linke), 27.07. Martin Rosemann (SPD), 03.08. Annette Widmann-Mauz (CDU), 17.08. Christopher Gohl (FDP) (jeweils Donnerstag 10 Uhr)
 
Kurz-Info zu Martin Rosemann:
Der Tübinger Volkswirtschaftler Martin Rosemann war knapp zehn Jahre für das Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) tätig und leitete anschließend das Berliner Büro des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, bis er 2013 als Abgeordneter für die SPD in den Bundestag einzog. In dieser Funktion ist er Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, sowie stellvertretendes Mitglied im Europaausschuss. Für die SPD-Fraktion ist er federführender Berichterstatter für den Bereich Rentenpolitik. Schon als Landesvorsitzender der Jusos in Baden-Württemberg sowie als gewähltes Mitglied des Tübinger Gemeinderats (2004 – 2011) hatte sich Rosemann in der Region einen Namen gemacht.
„Frühstück plus“ ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen Treffs, bei der wir mit Gästen zwanglos über aktuelle Themen sprechen. Genau wie das „normale“ Arbeitslosen Frühstück jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr steht es allen Interessierten offen – ob mit oder ohne (prekäre) Beschäftigung.
Üblicherweise beginnen wir mit dem Frühstück um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr ist dann etwas Ruhe eingekehrt und es beginnt der inhaltliche Input.
(Die Teilnahme am Frühstück ist nicht zwingend für die Teilnahme an der Veranstaltung. Für das Frühstück erbitten wir pro Person 3 € zur Deckung der Unkosten.)
 
Unser Beitragsbild haben wir direkt von Martin Rosemanns Wahlkreisbüro erhalten.

Heike Hänsel bei „Frühstück plus“ zur Bundestagswahl 2017

Frühstück plus zum Bundestags-Wahl am 20. Juli mit Heike Hänsel (Die Linke)
 
Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Wer zur Wahl steht ist bekannt, doch wofür stehen die Kandidat*innen aus dem Wahlkreis Tübingen? Was sind ihre politischen Ziele und Visionen?
Damit sie sich und ihr Konzept in einem lockeren Rahmen selbst vorstellen können, hat der Tübinger Arbeitslosen-Treff die Kandidat*innen von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP zum „Frühstück plus“ in die Neckarhalde 40 eingeladen.
Da die Sozialgesetzgebung einen sehr wesentlichen Einfluss auf das Leben von prekär Beschäftigten und Erwerbslosen hat, sind natürlich besonders die sozialpolitischen Vorstellungen der Kandidat*innen interessant, die dabei aber nicht das einzige Thema der Gespräche bleiben müssen.
 
Veranstaltungen in dieser Reihe: 13.07. Chris Kühn (Grüne), 20.07. Heike Hänsel (Linke), 27.07. Martin Rosemann (SPD), 03.08. Annette Widmann-Mauz (CDU), 17.08. Christopher Gohl (FDP) (jeweils Donnerstag 10 Uhr)
 
Kurz-Info zu Heike Hänsel:
Heike Hänsel gehört seit 2005 als Abgeordnete dem Deutschen Bundestag an und ist aktuell stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion. Sie ist Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung , Vorsitzende des Unterausschusses Vereinte Nationen, Internationale Organisationen und Globalisierung, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung , Vorsitzende des Unterausschusses Vereinte Nationen, Internationale Organisationen und Globalisierung , stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss , sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.
 
„Frühstück plus“ ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen Treffs, bei der wir mit Gästen zwanglos über aktuelle Themen sprechen. Genau wie das „normale“ Arbeitslosen Frühstück jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr steht es allen Interessierten offen – ob mit oder ohne (prekäre) Beschäftigung.
Üblicherweise beginnen wir mit dem Frühstück um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr ist dann etwas Ruhe eingekehrt und es beginnt der inhaltliche Input.
(Die Teilnahme am Frühstück ist nicht zwingend für die Teilnahme an der Veranstaltung. Für das Frühstück erbitten wir pro Person 3 € zur Deckung der Unkosten.)
(Das Beitrags-Bild stammt von Alexander Gonschior.)

Chris Kühn bei „Frühstück plus“ zur Bundestagswahl 2017

Frühstück plus zum Bundestags-Wahl am 13. Juli mit Chris Kühn (Die Grünen)
 
Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Wer zur Wahl steht ist bekannt, doch wofür stehen die Kandidat*innen aus dem Wahlkreis Tübingen? Was sind ihre politischen Ziele und Visionen?
 
Damit sie sich und ihr Konzept in einem lockeren Rahmen selbst vorstellen können, hat der Tübinger Arbeitslosen-Treff die Kandidat*innen von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP zum „Frühstück plus“ in die Neckarhalde 40 eingeladen.
Da die Sozialgesetzgebung einen sehr wesentlichen Einfluss auf das Leben von prekär Beschäftigten und Erwerbslosen hat, sind natürlich besonders die sozialpolitischen Vorstellungen der Kandidat*innen interessant, die dabei aber nicht das einzige Thema der Gespräche bleiben müssen.
 
Den Auftakt dieser Reihe macht Chris Kühn (Grüne) am Donnerstag, dem 13. Juli, am 20. Juli wird Heike Hänsel (Linke) zu Gast sein und am 27. Juli kommt Martin Rosemann (SPD) in den TAT. Der letzte bislang vereinbarte Termin ist mit Annette Widmann-Mauz (CDU) am 3. August.
 
Kurz-Info zu Chris Kühn:
Chris Kühn gehört bereits seit Oktober 2013 als Abgeordneter dem Bundestag an. Er ist Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik der Grünen Bundestagsfraktion und vertritt diese als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit sowie als Obmann im Unterausschuss Kommunales. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Recht und Verbraucherschutz, Kultur und Medien sowie Verkehr und digitale Infrastruktur.
 
„Frühstück plus“ ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen Treffs, bei der wir mit Gästen zwanglos über aktuelle Themen sprechen. Genau wie das „normale“ Arbeitslosen Frühstück jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr steht es allen Interessierten offen – ob mit oder ohne (prekäre) Beschäftigung.
 
Üblicherweise beginnen wir mit dem Frühstück um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr ist dann etwas Ruhe eingekehrt und es beginnt der inhaltliche Input.
 
(Die Teilnahme am Frühstück ist nicht zwingend für die Teilnahme an der Veranstaltung. Für das Frühstück erbitten wir pro Person 3 € zur Deckung der Unkosten.)

„Gewaltfreie Kommunikation“ mit Jürgen Metter

In unserer Veranstaltungs-Reihe „Frühstück plus“ mit Gästen aus Politik und Gesellschaft haben wir am Donnerstag, dem 1. Juni 2017 Jürgen Metter zu Gast, der mit uns über das Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ sprechen wird.

Achtsame Kommunikation, ein Weg zu mehr innerer Freiheit
Die Achtsame Kommunikation oder Gewaltfreie Kommunikation nach dem Modell von Marshall B. Rosenberg ist eine Methode und innere Haltung, die in allen Lebensbereichen helfen kann, sich mit dem zu verbinden, was einem wirklich wichtig ist und sich die Welt auch einmal aus der Perspektive des Gegenübers anzuschauen. Gerade in schwierigen Zeiten, Krisen in der Beziehung oder der Arbeit und einer empfundenen Hilflosigkeit haben wir damit ein Werkzeug, um aus der Opfer-Rolle auszusteigen und unsere Kraft zu gestalten wieder zu erlangen.

In der Frage und Diskussionsrunde mit Jürgen Metter wird es Zeit geben, die Achtsame Kommunikation auf ihre Alltagstauglichkeit zu testen.

„Frühstück plus“ ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen Treffs, bei der wir mit Gästen zwanglos über aktuelle Themen sprechen. Genau wie das „normale“ Arbeitslosen Frühstück jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr steht es allen Interessierten offen – ob mit oder ohne (prekäre) Beschäftigung.

Üblicherweise beginnen wir mit dem Frühstück um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr ist dann etwas Ruhe eingekehrt und es beginnt der inhaltliche Input.

(Die Teilnahme am Frühstück ist nicht zwingend für die Teilnahme an der Veranstaltung. Zur Deckung der Unkosten müssen wir für das Frühstück pro Person 3 € verlangen.)

NEU: offener Mittagstisch mit Anmeldung

Unser Projekt „internationaler Mittagstisch“ – das wir eine Weile gemeinsam mit dem Tübinger Asylzentrum ausprobiert haben – hat sich leider nicht bewährt. Mangels Zulauf von Seiten der Geflüchteten kehren wir daher (in Absprache mit dem Asylzentrum) zurück zu unserem vorherigen Modell des offenen Mittagstischs.

Das bedeutet: Ab sofort gibt es kein garantiertes regelmäßiges Mittagessen am Montag, sondern wir Kochen, wenn sich im Vorfeld genügend Teilnehmer*innen finden, die sich verbindlich vorher anmelden.

Wer also künftig an unserem Mittagstisch teilnehmen will, der sollte sich verbindlich bei uns anmelden. Dazu gibt es in unserem Wohnzimmer eine Liste, auf der jede*r sich handschriftlich eintragen kann. Wir nehmen aber auch „virtuelle“ Anmeldungen entgegen: Schreibt uns eine Mail an mail [at] prekaercenter.de oder schreibt uns eine Nachricht auf Facebook und wir tragen Euch ein.

Die Kosten für das Essen werden wir künftig leider wieder auf alle Teilnehmer*innen umlegen müssen, d.h. es wird für die angemeldete Zahl an Teilnehmer*innen eingekauft und die Kosten werden auf alle „Mitesser“ umgelegt. Damit sind wir immer noch deutlich günstiger als jeder klassische Mittagstisch in der Gastronomie, aber kostenlos ist das Essen nicht mehr.

Beratung für Erwerbslose und prekär Beschäftigte